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40% Energie können gespart werden

In den nächsten zehn Jahren könnte Deutschland durch den Einsatz energieeffizienter Technik seine Treibhausgasemissionen um 160 Mio. Tonnen pro Jahr reduzieren. Möglich ist dies durch die Nutzung Energie sparender Lösungen bei Elektrogeräten, beim Neubau und bei der Renovierung von Gebäuden und Anlagen.


Deutsche wollen Einfamilienhäuser und Stadtwohnungen, die Energie sparen

Neben dem klassischen Einfamilienhaus wünschen sich nach der aktuellen Trend-Research-Studie von DB Immobilien immer mehr Deutsche eine innerstädtische Eigentumswohnung. Zudem entwickeln sich der Untersuchung zufolge angesichts massiv gestiegener Hausnebenkosten Energiespar-Konzepte bei Immobilien zunehmend zu einem kaufentscheidenden Argument. Am beliebtesten sind bei Wohnungs- und Haus-Käufern der klassische Altbau (Fertigstellung vor 1945) und Bestandsgebäude, die nach 1985 errichtet worden sind.


Verbesserte Kreditkonditionen für energetische Sanierungsmaßnahmen

Drei Milliarden zusätzlich stehen in den nächsten drei Jahren insbesondere für die Verbesserung der Energieeffizienz von Wohngebäuden zur Verfügung. Mit einem neuen KfW-Programm fördert das Bundesministerium erstmalig die altengerechte Modernisierung von Wohnungen. Das zweite Maßnahmenpaket setzt einen Schwerpunkt bei den kommunalen Investitionen. Über 10 Milliarden Bundesmittel fließen in den nächsten drei Jahren in bauliche Investitionen der Kommunen. Dies setzt positive Signale für die Gemeinden und die Bauwirtschaft.

Seit Jahresbeginn gibt es auch im CO2-Gebäudesanierungsprogramm Kredite für einzelne Maßnahmen, z.B. für die Erneuerung von Fenstern oder Heizungen. Außerdem können Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern auch Zuschüsse für Einzelmaßnahmen erhalten. Energetische Sanierung, seniorengerechter Wohnraum und Quartierspflege haben dabei Vorrang. Die Maßnahmen sollen punktgenau, schnell und nachhaltig wirken.

Weitere Informationen unter Bauen, Wohnen, Energie sparen:
www.kfw-foerderbank.de


"Kostengünstig qualitätsbewusst Bauen" - Beispiele in Online-Datenbank

Im Rahmen der Initiative kostengünstig qualitätsbewusst Bauen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist eine Online-Datenbank zu Ein- und Zweifamilienhäusern (Neubau) ins Netz gestellt worden, die privaten Bauherren Beispiele für kostengünstiges, qualitätsbewusstes Bauen geben sollen.

Weitere Informationen hier:
www.kompetenzzentrum-iemb.de/suchmaschine


Ausschuss Nachhaltiges Planen und Bauen

Der Ausschuss Nachhaltiges Planen und Bauen an der Architektenkammer Berlin beschäftigt sich u.a. mit den neuesten Entwicklungen rund um das Thema Energieeinsparverordnung EnEV und Energieausweise.

Weitere Informationen auf der Internetseite der Architektenkammer Berlin unter "Fachthemen" nachhaltiges Planen und Bauen:
www.ak-berlin.de/publicity/ak/internet.nsf/tindex/de_nachhaltig.htm


Das Denkmal als Immobilie

"Die Ergebnisse und die Analyse der Befragung sowie die exemplarischen Berichte erfolgreicher und attraktiver Denkmalprojekte führen den Nachweis, dass eine ressourcenschonende Adaption des Altbau- und Denkmalbestandes auch ökonomisch sinnvoll ist."

Buchtipp: Das Denkmal als Immobilie - Denkmalstudie Berlin. Nicola Halder-Hass, Jörg Haspel, Gert Lorenz (Hrsg.). 176 Seiten, gebunden; 49,- EUR




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